Potsdam

Nach zügiger Fahrt zum größten Teil über die Autobahn kamen wir gestern Nachmittag im Himmelreich an. So heißt der Campingplatz zwischen Geltow und Caputh am Templiner See. Wir konnten einen Platz am Leuchtturm direkt am Ufer bekommen. Da das Wetter schön warm und sonnig war, entschieden wir uns für einen faulen Nachmittag. Es war Sonntag und ich glaube, wer hier ein Boot hat, der war gestern damit auf dem Wasser.

Von historischen Booten bis hin zu supermodernen, Stehbrettern und Faltbooten war alles vertreten. Erst nach Sonnenuntergang wurde es dann ruhig und der Mond schien auf den glatten See und beleuchtete alles durch sein weiches Licht.

Heute Morgen ging es gleich nach dem Frühstück auf die Fahrräder. Der Fahrradweg entlang des Westufers war schnell gefunden und gut beschriftet erreichten wir bald Potsdam. Der Besuch der Impressionisten-Ausstellung war nur per online-Buchung möglich und das 3 Wochen im Vorraus.

Also hieß es umplanen. Im Informationsbüro erhielten wir eine Broschüre mit diversen Besichtigungstouren. Vom Haus Barberini fuhren wir an der Havel entlang den „Kunst am Fluss“-Weg zur Schiffbauergasse und weiter zur Glienicker Brücke. Die überquerten wir, um schon mal in Berlin gewesen zu sein.

Am Jungfernsee entlang fuhren wir weiter durch den Neuen Garten, am Schloss Cecilienhof vorbei zur Russischen Kolonie. Die Wege waren für Fahrräder gut ausgebaut und ebenso ausgeschildert. In der Lindenstraße, die eigentlich eine Allee ist, fanden wir ein nettes Lokal, ruhten uns aus und stillten unseren Hunger. Danach sahen wir noch das Brandenburger Tor und fuhren über den Hauptbahnhof auf der östlichen Seite des Templiner Sees nach Caputh.

Hier wurde das alles Fehlende eingekauft. Am Ortsrand an der Havel gibt es eine kleine Seilfähre, die uns bequem und schnell auf die Seite an der unser Campingplatz liegt zurück bringt. Jetzt lassen wir den Tag ruhig ausklingen, um Morgen Berlin an zu fahren.

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