Via Verde de los Ojos Negros

Wir sind hier, weil wir diesen Fahrradweg fahren wollten. Der Weg führt auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse, die an wenigen Stellen durch neuere Baumaßnahmen unterbrochen ist. So beginnt sie für uns mehr oder weniger in oder direkt neben einem Wasserbecken.

So ist der Weg im Stadtgebiet von Altura pflegebedürftig, danach aber ganz passabel. Der Weg ist breit genug für 2 Fahrräder neben einander, wobei dann einer auf Asphalt fahren darf und der andere auf Naturboden. Wir fuhren meist hinter einander, um sich jeweils die bessere Spur aussuchen zu können.

Auf der Hinfahrt heute Morgen erinnerte die Menge an Personen auf dem Weg der Strandpromenade von Nizza, wo jeder sehen oder gesehen werden will. Mit der Klingel am Lenker konnten wir uns etwas Platz schaffen. Nach den ersten 10 km wurde es dann deutlich ruhiger, aber immer noch begegneten uns Langstreckenfahrer und Sportradfahrer so wie einzelne Wanderer.

Der Weg zieht sich gemächlich das Tal hinauf, manchmal gab es tiefe Einschnitte in einen Hügel, aber auch längere Tunnelabschnitte. Da zwischen befanden sich Dämme und Viadukte, aber auch mal ging es ganz einfach über das Land. Es blühte reichlich überall und da drüber hinaus hatten wir interessante Ausblicke ins Land.

Bei einem großen Viadukt machten wir Schluss bzw. Kehrt. Die Sonne setzte uns zu. Seit gestern scheint sie gnadenlos, so wie wir es eigentlich erwartet hatten. Neben uns existiert noch ein weiteres Eisenbahn-Viadukt. Die Strecke sieht recht gut erhalten aus, nur sahen wir keinen Zug, obwohl die beiden Strecken über ein längeres Stück parallel verliefen.

Einer der Orte, durch die wir kamen, war Jérica. Hier saß der ganze Ort draußen in Bars und sonstigen Lokalen. Hier etwas zu essen zu bekommen, war schwierig, so ergriffen wir die Chance an der Straße einen Falaffel bzw. Kebab zu bekommen. Nun sind wir wieder eine Erfahrung reicher und zügig fuhren wir zurück nach Altura.

Im Ebro-Delta

Unser momentane Campingplatz liegt am Rande dieser Ebene. Gleich da hinter fängt das Naturschutzgebiet an. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad darf man hinein. Etliche Wege erleichtern das Erreichen von besonderen Aussichtspunkten.

Das Gebiet ist zum Einen durch Kanäle durchzogen, das Naturschutzgebiet dagegen mit Teichen. Bekannt ist das Gebiet durch das ganzjährige Vorkommen von Vögeln und einigen besonderen Pflanzen. Der Silberreiher war der Erste, der uns begrüßt hat.

Entlang der Wege fanden wir den blass violett blühenden Strauchstrandflieder und das gelb blühende behaarte Spatzenzunge, die in Tunesien heimisch sein soll. Wir fuhren quer über das Delta zum Hauptort Deltebre. Dabei kamen wir an diesem edlen Schwein vorbei.

Kein Wunder also, dass wir heute mal auf Fleisch verzichtet haben und wir uns am Ufer des Ebro eine Meeresfrüchte-Paella schmecken ließen.

Zurück benutzten wir die App von Osmand, die uns einen Weg nach Hause abseits der Haupt-und Landstraßen führte. Ein Stopp legten wir bei dieser Skulptur ein. Die eine Figur leuchtete von innen heraus, da sie von der Sonnen beschienen war. Die Figuren fühlten sich sandig an, wie sie auch aus dem Sand heraus gewachsen erschienen.

Auch auf der Rückfahrt konnten wir viele Vögel beobachten (hier der braune Sichler), auch in den Gräben, die zu den Feldern führten. Das Delta besteht aus 75% aus Ackerland. Hier wird Reis und Artischocken z.B. angebaut.

St. Cyprien

Endlich sagt der Wetterbericht schönes Wetter für fast den ganzen Tag voraus. Grund genug die Fahrräder fertig zu machen und eine Tour zu planen. Ich erzählte schon, dass es nach Perignan einen schönen Radweg gibt und das ist nicht der Einzige. Vor allem entlang des Strandes gibt es sie, aber auch einige, die ins Hinterland führen wie der Radweg Agouille-de-la-Mar, der von St. Cyprien-Plage nach Bages führt.

Bild: Corneilla -del-Vercol

Bis nach Bages waren es etwa 2 km auf einer kleinen Landstraße, die uns zum Startpunkt des Fahrradweges führte. Von dort führt ein breiter betonierter Weg in Richtung Küste, immer an einem Kanal entlang. Straßen werden meist durch Unterführungen gequert oder sie sind gut gesichert. Autofahrer halten immer an.

Auf etwa halbem Weg erreichten wir das verschlafene Corneilla -del-Vercol. Das gerade einen Fotostopp wert war. Dann ging es weiter durch Mandelplantagen, Weinberge und Olivenhaine. Auf der Höhe von St. Cyprien bogen wir auf einem weiteren Fahrradweg nach Süden in Richtung des alten Ortskerns ab.

Der Ort ist ganz und gar nicht vom Tourismus berührt. Einige wenige Geschäfte fanden wir, mehrere zum Teil große Plätze und an einem eine gemütliche Crêperie, wo wir vorzüglich gegessen haben. Ich gönnte mir eine Crêpe mit Chêvre, hausgemachtem Cidre-Gelee und Rosmarin-Grieben, dazu ein bunter gemischter Salat. Natürlich haben wir dazu Cidre getrunken.

Auf dem Rückweg fiel uns nach Trafokasten auf, natürlich sind Tür und Katze nicht echt.

Vannes

Vannes liegt mit seinen etwa 54 Tausend Einwohnern an der Südküste der Bretagne. Im 1. Jahrhundert gründeten die Römer hier eine Verwaltungsstation (Civitas), 465 wurde sie Bischofssitz.

Wir näherten uns entlang des Port de Plaisance, der einen Zugang zum Golf von Morbihan besitzt der Innenstadt. Hier halten die Ausflugsboote und liegen die „Yachten“, in der Mehrzahl kleinere. Schöne Parkanlagen mit Fußgänger- und Radwegen führen uns direkt ins Herz des Ortes.

Hier nehmen wir die Porte St. Vincent indem wir von nun an unsere Fahrräder schieben. Die Fußgängerzone ist gesäumt von charmanten farbigen Fachwerkhäusern. Unten, auf Straßenniveau finden wir reizende kleine Geschäfte.

Markierungen auf dem Fußboden leiten uns direkt zur Kathedrale. Die im gotischen Stil erbaute Kirche wurde auf den Resten einer romanischen Vorgängerin erbaut. Angefangen im 15. Jahrhundert wurde mit dem Westturm erst im 19. Jahrhundert begonnen. Die Verbundenheit mit der Seefahrt drückt wohl ein wunderschönes Schiffsmodell an der Seite einer Kapelle aus.

Etwas außerhalb der Stadtmauern steht das Schloss ähnliche Rathaus, hier fließt der Verkehr den ganzen Tag, so dass wir uns umdrehten und wieder mit mittelalterlichen Bezirke aufsuchten. Auf dem Rückweg kamen wir noch an den sehenswerten Parkanlagen entlang der Stadtmauer vorbei.

Canal entre Champagne et Borgogne

Wir sind hier in Hûmes gelandet, da hier der Kanal zwischen Champagne und Burgund durch fließt. Der Kanal folgt im Norden für lange Zeit der Maas und taucht etwa 15 km weiter südlich in einen Tunnel ein, um auf der anderen Seite der Saone zu folgen. Das wird die kürzeste Verbindung zwischen Amsterdam und Marseille sein.

Jetzt benutzen ihn im Oberlauf nur noch Freizeitboote, wie dieser Engländer, der wohl im Mittelmeer überwintert hat und jetzt wie wir nach Hause fährt.Das Boot ist groß genug, um sich die Kanalüberquerung zu zu trauen.

Wie immer führt an französischen Kanälen ein Treidelweg, der fast immer asphaltiert ist. Kurz vor dem Tunnel erreichten wir die Schleuse Nr. 1. Diese werden vom Boot aus per Funk bedient, obwohl wir alle Schleusenwärter-Häuser bewohnt waren. Aufwendig gestaltet waren oft die Gärten. Meist gibt es auch oberhalb der Schleuse eine Möglichkeit zum Festmachen für die Nacht.

Schleuseneinfahrt nach der Brücke

Bei Hûmes konnten wir auch eine Hubbrücke sehen. Schade, dass gerade kein Schiff kam.

Hubbrücke

Auf dem Rückweg quälten wir uns noch nach Langres hinauf. Diese Stadt besitzt noch rund herum eine Mauer, und da sie auf einem hohen Bergsporn sitzt, ist sie auch heute noch schwierig zu erreichen.

Blick von der Stadtmauer

Besonders aufgefallen ist uns die Kirche mit ihren bunten glasierten Schindeln, die darauf hinweisen, dass das Burgund nicht fern ist. Viele hohe nüchterne Gebäude erinnern an Schulen oder Krankenhäusern, ein Lehererseminar für Priester oder ähnlichem. Touristen können von 2 Parkplätzen mit einem Schrägaufzug die Stadt erreichen.

Nachreichen möchte ich noch 2 Orchideen, die wir auf der gestrigen Fahrt hier her entdeckten.

Bahnhof La Sauve

Manchmal ist es schwer einen kurzen einprägsamen Namen für einen Blogbeitrag zu finden. Auf jeden Fall war der Bahnhof es wert auf dem Hin- und Rückweg hier vom Fahrrad zu steigen.

Heute sind wir von Créon in die andere Richtung auf der Voie Verte gefahren. Die Strecke war landschaftlich so schön wie am ersten Tag. Einige Orchideen blühten am Wegesrand. Die haben erst ausgetrieben nachdem der Randstreifen gemäht worden ist.

Etwas Spannung kam in unseren Tagesplan, da es hieß, es würde ab Mittag eine Regenfront durchziehen. Da direkt am Fahrradweg zu der Zeit kein Restaurant zu erwarten war, mussten wir einige Dörfer in der Nähe absuchen. Und wir schafften es auch mit den ersten Regentropfen unsere Fahrräder am Lokal abzuschließen.

Bellefond

Gut gestärkt fuhren wir bei nur noch vereinzelten Tropfen zurück. Mit weiteren Kilometern kam auch noch die Sonne durch, so dass wir im Bahnhof La Sauve im Freien einen Kaffee trinken konnten. Hier wird auf einem Gleis historische Fahrzeuge restauriert. Gleise um die Fahrzeuge zu bewegen gibt es aber nicht.

Am Güterschuppen des Bahnhofs Créon fielen uns noch einige Zeichnungen auf, die im Stil an Banksy erinnern.

Sur la piste Roger Lapébie

Vorne weg ist anzumerken, dass wir gestern Nachmittag den Ort Créon erreichten. Grund für unsere Wahl war, dass wir von hier aus über einen Fahrradweg Bordeaux erreichen konnten und wenn wir Lust dazu haben, den Fahrradweg noch mal um gut 20 km in die andere Richtung fortsetzen können.

Die Gegend hier nennt man „Entre deux Mers“, zwischen 2 Meeren, damit sind die Gironde und Garonne gemeint und bezeichnet außerdem ein eigenes Weinanbaugebiet. Diesen Landstreifen erschloss einst eine Eisenbahnlinie und es ist Roger Lapédie zu verdanken, dass die Strecke erhalten blieb und in eine Voie Verte umgewandelt wurde.

Licnan

Voie Verte nennt man in Frankreich Fahrradwege, die auf einer eigenen Trasse verlaufen, meistens sind es still gelegte Eisenbahnlinien. Vom Campingplatz war es nicht weit, um zu einem ehemaligen Bahnübergang zu gelangen. Hier begann unsere eigentliche Tour stetig sanft fallend nach Bordeaux hinein.

Oft bildeten die Bäume über uns ein grünes Tunnelgewölbe, immer wieder unterbrochen von duftenden Akazien. Mehrere Bahnhöfe sind erhalten und in drei beherbergen nun Gastronomie-Betriebe. Nach etwa 15 km mussten wir an einem Kreisel eine größere Zufahrtstraße überqueren, aber das ging gut, da jedes Mal Autofahrer anhielten.

Das letzte Stück ging am Ufer der Garonne entlang problemlos bis wir an einem größeren Platz ankamen. Dort fanden wir für eine Pause eine nette Pizzeria, ich bestellte mir eine mit Hühnchen-Fleisch, Ananas und Curry. War das gut!

Dass es immer mal wieder leicht tröpfelte machte uns nichts aus, denn kurz darauf schien die Sonne wieder. Auf dem Rückweg konnten wir eine Nutriafamilie in einem Teich beobachten. Sie schienen nicht ängstlich. Mit ihnen lebten Stockenten und andere Schwimmvögel zwischen Schwertlilien und Totholz.

Selce – Kroatien

Gestern haben wir noch mal teuer getankt. Die Information, dass der Diesel in Slovenien um 40 Cent billiger ist, kam nicht bei uns an. Die Strecke um Triest ist recht abenteuerlich, aber man bekommt einen schönen Blick auf die Stadt. Die Grenzübertritte waren so locker wie nach Österreich, nein einfacher, denn wir brauchten keine Vignette.

Bushaltestelle von Rupa, wo wir gegessen haben.

Vor Rijeka blieben wir auf der A9, um noch eine Restaurant zu finden, bevor wir auf die Autobahn in Richtung Rijeka abfuhren. Hier saßen wir unter Eiheimischen und wurden gut bedient, der Kellner sprach gut Englisch, oft spricht man auch Deutsch.

Brücke nach Krk von Selce aus

Rijeka ist eine Großstadt, da hält man am besten seine Spur auf der vierspurigen Durchgangsstraße, bis uns das Navi auf die Küstenstraße befahl, wo es die nächsten Kilometer von einem Ort in den nächsten ging. Wir kamen an der imposanten Brücke zur Insel Krk vorbei und dann erreichten wir auch schon Selce.

Der Campingplatz liegt am Hang und alle, die nicht lange bleiben, bekommen Plätze oben am Berg. Wer Schatten haben möchte, muss sich um die Bäume kämpfen, die Sanitäranlagen sind sehr gut.

Heute fuhren wir die Promenade, etwa 10 km einfach, ab. Strand gibt es hier kaum, dafür viele Steine. Viele Sonnenanbeter legen ihr Handtuch auf betonierte Terrassen. Auf der Landseite befinden sich die Hotel, dazwischen vereinzelt Lokale oder Souvenirstände. Da der Zugang recht beschwerlich ist, werden wir morgen weiter fahren.

Gemona

Die Tauernautobahn ließ sich ja so gut fahren, die Berge sah man zwar, aber man spürte sie nicht beim Fahren. Mit 2 längeren Tunnel hatte man die Berge hinter sich gelassen. Mit der GO-Box konnten wir den Stau um die Mautstelle umfahren, um Villach herum und auf der A2 in Richtung Italien.

Wie geplant fuhren wir den Campingplatz Ai Pioppi in Gemona an. Er ist gut ausgeschildert und liegt fast direkt am Fahrradweg Alpe-Adria. Heute waren wir am Bahnhof und haben uns die Einstiegmöglichkeiten für Fahrradfahrer angesehen, es geht. Ausgerüstet mit gutem Kartenmaterial fuhren wir dann die Serpentinen hinauf in das historische Zentrum.

Um den Kirche herum ist es recht nett, aber nach einem Kaffee verließen wir den Ort und fuhren den Alpe-Adria-Radweg bis nach Venzone. Der Ort rühmt sich einer der schönsten in Italien zu sein. Es existieren noch Stadtmauern und Graben und innen ist es wegen der Einbahnstraßenregelung recht ruhig.

In einem typisch italienischen Gemischtwarenladen füllten wir unsere Vorräte auf und fanden danach auf dem Kirchplatz ein Lokal, das uns mit Wildschwein Spagetti und Tortellini mit geräuchertem Scamozze verwöhnte.

Der Radweg war asphaltiert und interessant gestaltet, teilweise auf der alten Bahnlinie. Aber das ist kein Geheimtipp mehr. Morgens und abends fährt ein besonderer Fahrradzug nach Tarvisio mit Anschluss nach Villach.

Ladestraße 1

Bei Wikipedia beinhaltet eine Ladestraße einen Stromleiter unter der Oberfläche zum Aufladen eines Straßenfahrzeugs. Nein, das ist hier nicht gemeint! Hier geht es mir um Eisenbahninfrastruktur, die bei keiner Eisenbahn fehlen sollte, bei der „Großen“ wie bei der Modellbahn. Im Teil 1 geht es mir um die Gestaltung, im Teil 2 um die Verwendung.

Links werden Militärfahrzeuge über die Kopframpe verladen, rechts vom Wasserturm sieht man den Schuppen, wo sich ein Kohlenhändler nieder gelassen hat. Im Vordergrund zwei Förderbänder zum Umladen von Kohle.

s. a. https://youtu.be/Uze0c4oLaKo

Meine Modellbahn imitiert das Leben in dem sie Waren transportiert. Dafür müssen sie an ausgewählten Orten be- oder entladen werden. Je nach Epoche reicht ein festgestampfter Boden, Kopfsteinpflaster, Asphalt oder eine Betondecke. Die Anlage auf Höhe der Grundfläche mit Dispersionsfarbe anmalen, mit feinem Sand abstreuen und ein paar Gebrauchsspuren mit Pigmenten aufbringen. Kopfsteinpflaster kann man als fertige Kunststoffplatten kaufen oder mit einer Gipsform gießen. Die neueren Betonoberflächen sind meist etwas höher ausgeführt und gewährleisten so eine eindeutige Trennung zwischen Gleisbett und Fahrbahn. Hierbei sollte man auch an das Auftretende Regenwasser denken, das abgeleitet werden muss.

Heute wird Sand direkt vom Wagon auf die LKW verladen. Links liegt Gleisschotter von einer Baustelle. Blick nach Norden (auf der Karte unten rechts.)

Das Bild stammt aus meinem Film: https://youtu.be/UO2vhVNpwtI

Im Original ist die Ladestraße so breit, dass Fahrzeuge dort gut rangiert werden können. Im Notfall kann man sie auch angeschnitten am Rand der Anlage darstellen. Einen realistischen LKW-Verkehr wird man eh nicht darstellen. Je nach Art der Waren lässt sich die Ladestraße aber dekorativ gestalten, deswegen wäre es geschickt, wenn man die Ladestraße nicht zu schmal gestalten kann.

Das ist die Situation heute in Crailsheim. Wichtig ist das Umfahrgleis, damit man die Güterwagen immer von links in den Bereich ziehen und dann schieben kann. Das sollte bei einer Modellbahnanlage auch immer vorhanden sein.

Für das Verladen von Fahrzeugen existiert oft eine Kopframpe, die mir letztendlich zu viel Platz wegnahm. Um vom Wagenniveau runter zu kommen, darf die Steigung nicht zu groß sein und die Kurve das Befahren von Fahrzeugen mit Anhänger ermöglichen. Meine Zeichnung ist nicht maßstabsgerecht. Wenn ich schon bei den Dimensionen bin, die eine Ladestraße benötigt, dann sollte man von 2-4 Wagenlängen ausgehen, 2 recht meistens. Das Umfahrgleis reicht bei mir für mindestens 4 Wagen und darf nicht kürzer sein, sonst bekommt man große Schwierigkeiten beim Rangieren.

Eine andere Szene, hier mit Schotter, als Zuglok eine V 200. Bild aus dem Film: https://youtu.be/NngkPAGxX7U