Vannes liegt mit seinen etwa 54 Tausend Einwohnern an der Südküste der Bretagne. Im 1. Jahrhundert gründeten die Römer hier eine Verwaltungsstation (Civitas), 465 wurde sie Bischofssitz.

Wir näherten uns entlang des Port de Plaisance, der einen Zugang zum Golf von Morbihan besitzt der Innenstadt. Hier halten die Ausflugsboote und liegen die „Yachten“, in der Mehrzahl kleinere. Schöne Parkanlagen mit Fußgänger- und Radwegen führen uns direkt ins Herz des Ortes.

Hier nehmen wir die Porte St. Vincent indem wir von nun an unsere Fahrräder schieben. Die Fußgängerzone ist gesäumt von charmanten farbigen Fachwerkhäusern. Unten, auf Straßenniveau finden wir reizende kleine Geschäfte.


Markierungen auf dem Fußboden leiten uns direkt zur Kathedrale. Die im gotischen Stil erbaute Kirche wurde auf den Resten einer romanischen Vorgängerin erbaut. Angefangen im 15. Jahrhundert wurde mit dem Westturm erst im 19. Jahrhundert begonnen. Die Verbundenheit mit der Seefahrt drückt wohl ein wunderschönes Schiffsmodell an der Seite einer Kapelle aus.

Etwas außerhalb der Stadtmauern steht das Schloss ähnliche Rathaus, hier fließt der Verkehr den ganzen Tag, so dass wir uns umdrehten und wieder mit mittelalterlichen Bezirke aufsuchten. Auf dem Rückweg kamen wir noch an den sehenswerten Parkanlagen entlang der Stadtmauer vorbei.

























































