Wir sind hier, weil wir diesen Fahrradweg fahren wollten. Der Weg führt auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse, die an wenigen Stellen durch neuere Baumaßnahmen unterbrochen ist. So beginnt sie für uns mehr oder weniger in oder direkt neben einem Wasserbecken.

So ist der Weg im Stadtgebiet von Altura pflegebedürftig, danach aber ganz passabel. Der Weg ist breit genug für 2 Fahrräder neben einander, wobei dann einer auf Asphalt fahren darf und der andere auf Naturboden. Wir fuhren meist hinter einander, um sich jeweils die bessere Spur aussuchen zu können.

Auf der Hinfahrt heute Morgen erinnerte die Menge an Personen auf dem Weg der Strandpromenade von Nizza, wo jeder sehen oder gesehen werden will. Mit der Klingel am Lenker konnten wir uns etwas Platz schaffen. Nach den ersten 10 km wurde es dann deutlich ruhiger, aber immer noch begegneten uns Langstreckenfahrer und Sportradfahrer so wie einzelne Wanderer.

Der Weg zieht sich gemächlich das Tal hinauf, manchmal gab es tiefe Einschnitte in einen Hügel, aber auch längere Tunnelabschnitte. Da zwischen befanden sich Dämme und Viadukte, aber auch mal ging es ganz einfach über das Land. Es blühte reichlich überall und da drüber hinaus hatten wir interessante Ausblicke ins Land.


Bei einem großen Viadukt machten wir Schluss bzw. Kehrt. Die Sonne setzte uns zu. Seit gestern scheint sie gnadenlos, so wie wir es eigentlich erwartet hatten. Neben uns existiert noch ein weiteres Eisenbahn-Viadukt. Die Strecke sieht recht gut erhalten aus, nur sahen wir keinen Zug, obwohl die beiden Strecken über ein längeres Stück parallel verliefen.

Einer der Orte, durch die wir kamen, war Jérica. Hier saß der ganze Ort draußen in Bars und sonstigen Lokalen. Hier etwas zu essen zu bekommen, war schwierig, so ergriffen wir die Chance an der Straße einen Falaffel bzw. Kebab zu bekommen. Nun sind wir wieder eine Erfahrung reicher und zügig fuhren wir zurück nach Altura.

































































