Die APE TM

Die TM ist die größere Schwester der Ape 50. Sie wurde seit 1982 gebaut und ist im Moment nicht mehr im Programm.

703 Kassel

Die vergrößerte Fahrerkabine besitzt ein auf die linke Seite hin versetztes Lenkrad, so dass 2 Personen gut in ihr Platz nehmen können. Für den hinteren Teil konnte man unter drei Möglichkeiten wählen: Eine Pritsche mit 1,45 m Breite und 2 m Länge und Bordwänden.

Bolch Insektenschutz

Ein Kastenaufbau aus Stahlblech. Dieser ist 1,80 m lang.

Sonderaufbau: Müllauto

Die dritte Variante ist ein hydraulischer Kipper mit einer 1,4 m × 1,8 m großen Ladefläche.


Der große Einzylinder-Viertakt-Dieselmotor mit Fünfganggetriebe wird mit Wasser gekühlte, aus den 422 cm³ holt der Motor 9 kW (13 PS). Während der luftgekühlte, 218 cm³ große Einzylinder-Zweitakt-Benziner auf 8 kW (11 PS) kommt. Das schwer gängige unsynchronisierte Getriebe hat vier Gänge. Die fest eingebauten Bank mit 90-Grad-Lehne ist auch alles andere als bequem. Die Fenster werden von Hand unter einigem Kraftaufwand rauf und runter geschoben. Der abgeknickte Scheibenwischer wird durch einen Kippschalter am Armaturenbrett bedient. Ein Testbericht spricht von einer schwer gängigen Bremse, dafür aber einer leichtgängigen Lenkung.


Die Ape TM erreicht mit Diesel- bzw. Benzinmotor eine Höchstgeschwindigkeit von ungefähr 65 km/h und kann voll beladen Steigungen über 20 % überwinden. Die Zuladung beträgt mit Benzinmotor und Pritschenaufbau knapp 800 kg, mit den anderen Aufbauten oder mit Dieselmotor etwas weniger. ( nach Wikipedia)

Die Nachfrage der Kunden führte bald zu einem etwas größerem und komfortableren Modell, dem Porter, dass dann aber auch mit 4 Rädern ausgeführt wurde und auch mit Elektroantrieb zu haben ist..

Von der Rhone zum Oberlauf der Ardèche Teil 2

Bleiben wir noch etwas in der Nähe der Rhone. Saint Montan liegt in einem Nebental zu Füßen eines stattlichen Schlosses. Vermutlich ein Fall für den langsamen Verfall, wenn es nicht eine Künstlergruppe gegeben hätte, die sich gerade hier nieder gelassen hätte. So wurde aufgeräumt und restauriert. Es kam neues leben in die alten Gassen und damit auch Geld, das für die Weiterentwicklung der Ortschaft notwendig war.

1962 gab es nur noch 602 Einwohner im Ort und 2009 waren es schon fast 1800 mit steigender Tendenz. Die Künstler, die man über all im Ort verstreut findet, bilden den Hauptanziehungspunkt. Nun gibt es wieder Geschäfte, Lokale und Übernachtungsmöglichkeiten.

Um die Details zu sehen, bitte die Bilder anklicken!

Ein Rundgang bietet die vielfältigsten Motive zum Schauen und wer damit nicht genug hat, der steigt noch hinauf auf die Schlossruine. Während Ihres Besuchs haben Sie eine herrliche Aussicht über die Dächer der Häuser in Saint-Montan und die umliegenden Hügel. Außerdem gibt es zwei kleine Kapellen im römischen Stil – die Kapellen von San Samonta und Saint-André de Mithroys.

Kakteen in Griechenland

Nach dem etliche Mitbürger auf den Peleponnes fahren, um dort zu überwintern, scheint es dort das ganze Jahr über, zu mindest an der Küste so warm zu sein, dass Kakteen dort gedeihen könnten. Ich war letztes Jahr neun Wochen in dem Land und habe vor dort auch wieder hin zu fahren, aber nicht wegen der Kakteen.

Euphorbia spinosa

Als Kakteensammler schaut man sich schon etwas genauer um, ob man nicht irgend wo Sukkulenten in der freien Natur findet. Nein, das ist glücklicher Weise nicht der Fall. Anders als in Italien haben sich die Opuntien hier noch nicht verbreitet. Die Natur ist noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Was man finden kann, das sind Euphorbien, die wohl auch ohne Unterstützung des Menschen aus Nordafrika hier eingewandert sind.

Baumartige Wolfsmilch

Diese fanden wir vor allem auf der Halbinsel Mani. Anfang Mai leuchteten die Blütenstände von zart Grün über Gelb bis kräftig Rot. Die Euphorbien wuchsen in so dichten Beständen, dass sie landschaftsprägend waren. Hier waren die Hänge so karg, dass nur noch ein paar Ziegen damit zurecht kamen.

Spanischer Mauerpfeffer

In Delphie fand ich das Sedum hispanicum in einer Mauer, das sicher auch in den Felsen oberhalb der Ausgrabungsstätte vorkommt. Das Pflänzchen wuchs ganz isoliert von anderen, so dass es sich von hier aus kaum weiter verbreiten kann.

Opuntia ficus-indica

Die Kakteen, die ich fand, wuchsen vor allem in oder um die Ortschaften. So wuchs auch an einer Stelle an der Felsküste innerhalb des Ortes Opuntia ficus-indica. Mit ihr zusammen befanden sich auch noch einige Agaven. Der Küstenstreifen war nur auf einem kurzen Stück felsig und lief dann schnell zu einem flachen Sandstrand aus. Dahin werden sich die Opuntien nicht ausbreiten können.

Cereus peruvianus var. monstrosus

Auf unseren Fahrradtouren fanden wir in einem Obstgarten am Zaun ein riesiges Exemplar von Cereus peruvianus var. monstrosus. Da diese Varietät mir als sehr blühfaul bekannt ist, schaute ich mir darauf hin die Pflanze genauer an. Ich fand nur zwei Blütenreste vom vergangenen Jahr an der Pflanze. Nun können da ja noch etliche abgefallen sein, was ich nicht nachprüfen konnte.

Opuntia microdasys

An einem unserer letzten Tage fuhren wir an diesem schönen Exemplar von einer Opuntia microdasys vorbei. Sie stand am Zaun eines Gartens und fing gerade an zu blühen. So mancher Tourist wird an dem schönen Stock vorbei gekommen sein und die feinen Glochiden (Dornenform mit Widerhaken) verflucht haben. Sie weiß sich vor Dieben zu schützen.

Aloe vera

Direkt vor dem Campingplatz stand dann noch eine Aloe vera. Wie die dort hin kam, wäre eine weitere Geschichte. Die müsste aber jemand anderes erzählen. Beim ersten Sonnenbrand könnte sie weißhäutigen Nordlichtern Linderung verschaffen. Vielleicht hat ein Stammgast sie dort eingepflanzt, da er regelmäßig seine Sonnencreme vergisst?

Höhepunkte unserer Frankreichtour 14: Carcassonne

Am nächsten Tag haben wir dann Carcassonne erreicht. Wenn man sich von Süden nähert, gibt es eine Stelle von der man die befestigte Stadt gut sehen kann. Für uns war es nicht das erste Mal, dass wir dort Halt gemacht hatten. Außer den gelben Bändern an einer Seite der Anlage, die von einer Stelle unten bei der Stadt, konzentrische Ringe ergeben, gab es nichts Neues. Die Anlage ist weiterhin beeindruckend.

Durch die Gassen drängen sich die Touristen, die angebotenen Waren sind es meist nicht wert stehen zu bleiben, vielleicht mit der Ausnahme eines Hängematten-Verkäufers. Die Gastronomie hat ihre besonderen Preisvorstellungen, da zieht man sich gerne in den äußeren Befestigungsgraben zurück, wo es deutlich ruhiger ist. Hier kann man die Kolossalen Mauern so richtig auf sich wirken lassen.

Wir fuhren zu einem Campingplatz etwa 10 km östlich in der Nähe des Canal du Midi. Von hier sind wir den nächsten Tag in die eigentliche Stadt Carcassonne gefahren. Der Weg entlang des Canal war bis auf ein kurzes Stück gut befahrbar. Boote waren ständige Begleiter und eine dreistufige Schleuse kurz vor Carcassonne war ein technisches Highlight.

Bis auf eine Musikkneipe in der Nähe des Bahnhofs hat uns die Stadt wenig gefallen: Eng, bedrückend, viele Häuser in schlechtem Zustand, da waren wir froh bald wieder hinaus zu kommen.

Zum Schluss möchte ich noch eine beliebte Nachspeise der Franzosen vorstellen, für die die noch nicht satt geworden sind: Den Kaffee Gourmant, das ist ein gewöhnlicher französischer Kaffee, meist mit drei verschiedenen Vorspeisen, eine leckere wie die andere. Es führte so weit, dass wir nur noch eine Vorspeise bestellten und dann einen Kaffee Gourmant hinter her.

Das Bild (bitte anklicken) aus Villeneuve le Bré hat die Bewandtnis, dass eine perfekte Wandmalerei zeigt. Das Auto steht vor einer glatten Wand, keine Treppen, kein Kind, kein Baum, kein Eingang, keine Fenster.

Höhepunkte unserer Frankreichtour 7: Île d´Oléron

Nach dem wir von Nord nach Süd die Île de Noirmoutier und die Île de Ré besucht hatten, war diese Insel für uns der Höhepunkt. Über Rochefort und Marennes erreicht man zügig die Brücke zur Insel. Von der Brücke sieht man das Fort Louvois, das ehemals den Durchgang sichern sollte und die nun nicht mehr gebrauchten Fähranleger liegen.


Fort Louvois

Der Hauptort ist Le Chateau d`Oléron. Um den Marktplatz liegen nette Cafés und Geschäfte. Im Spätsommer war es bereits recht ruhig hier. Von dort führt eine Straße zur Zitadelle, die man frei begehen kann und von der man einen schönen Blick auf den Hafen hat. In einigen Kavernen der Zitadelle haben sich Künstler breit gemacht. Diese kann man in ihren Ateliers besuchen. Am Fuße der Zitadelle liegt die Anlegestelle der Fähr- und Ausflugsboote. Die Abfahrzeiten sind tidenabhängig, da der Hafen bei Ebbe trocken liegt. Der Fischereihafen ist durch eine Schleuse vorm trocken liegen geschützt.

Um zum Fischereihafen zu kommen, muss man eine andere Zufahrt benutzen, da einem ein Bach den Zugang versperrt. Man betritt ein ganz anders geprägtes Viertel, rechts und links des Weges stehen bund bemalte Fischerkaten, die im hinteren Teil auch noch von den Fischern benutzt werden, an der Hauptstraße sind Künstler, Kunsthandwerker und Gastronomie eingezogen. Hier wird keine Massenware angeboten, die Mehrzahl sind Einzelstücke, stark geprägt von den Ideen ihrer Hersteller und die Gastronomie bietet das an was frisch aus dem Meer geholt wird. Wer so was mag, der kommt hier nicht so schnell weg, so wie es uns ging.

Dabei hat die Insel noch so viel mehr zu bieten: Ganz im Norden mit dem Phare de Chassiron (Leuchtturm), den man ersteigen kann, St. Denis mit seinem schönen Strand, Boyardville mit Hafen und Gastronomie, die Salzgärten, viele Vögel und Weiderinder und alles verbunden durch gut ausgeschilderte und gepflegte Fahrradwege. Nach dem wir alle drei Inseln besucht hatten, waren wir hier am längsten geblieben und kommen gern wieder.